Unser traditioneller Waldbauernausflug führte uns heuer ins Elsass (Frankreich) , einem harmonischen Landstrich zwischen Rheinebene und den Höhenzügen der Vogesen. Geschichtlich gesehen ein sehr interessanter Landesteil von Frankreich - wurde dieser Landstrich seit der Römerzeit auf Grund von Kriegen doch mehrmals in seiner Geschichte Deutschland bzw. Frankreich zuerkannt.
Heute liegt das Elsass mit seiner „ europäischen Hauptstadt Straßbourg“ buchstäblich im Herzen Europas. Treffen sich doch hier verschiedenste Kulturen und Menschen, die es verstehen mit ihrer Lebensfreude ihrem Land einen besonderen Flair zu verleihen.
Um 5.30 Uhr traten wir mit 2 Bussen die Abreise in Richtung Frankreich über Heilbronn – Karlsruhe an. In Breisach am Rhein überquerten wir den Rhein, der die natürliche Grenze zu Frankreich darstellt. Unser erstes Etappenziel war die romantische, reiche Bürgerstadt Colmar.
Bei einer Stadtführung wurden uns die Sehenswürdigkeiten , allen voran der „Issenheimer Altar“ gezeigt. Danach gings weiter Richtung Straßbourg – unserem Tagesziel. Erste Erkundungsspaziergänge in Straßbuorg rundeten den ersten Tag bei einem Glas Wein ab.
Am zweiten Tag wurde uns die Stadt Straßbourg mit einer hervorragenden Führung zu Fuß und mit dem Bus näher gebracht. Sowohl das imposante Münster, das Gerberviertel und die alten Stadtmauern beeindruckten unsere Reisegruppe. Mit dem Bus konnten wir dann auch noch das neue Straßbourg - Europaparlament und Europarat – besichtigen. Am Nachmittag fuhren wir über die Vogesenhochstraße durch malerische Weinorte zum bekanntesten Wallfahrtsort – dem Kloster Mont St.Odilie, der uns durch eine Führung durch das Kloster näher gebracht wurde. Der grandiose Ausblick vom heiligen Berg bleibt sicher in Erinnerung. Das abendlich Flammkuchenessen ( traditionelles Gericht des Elsass ) in Obernai rundete den gelungenen Tag gemütlich ab.
Nach einem guten, reichhaltigen Frühstück führte uns der letzte Reisetag über die elsässische Weinstraße vorbei an zahlreichen malerischen kleinen Weinorten über Rebeauville`nach Riquewihr. Die wunderbar renovierten Fachwerkhäuser mit ihrem reichen Blumenschmuck bereicherten den letzten Tag . Der Ort Kayersberg war unser letztes Etappenziel. Neben der liebevoll renovierten Ortsgassen und Plätze ist Kaysersberg vor allem als Geburtsort von Albert Schweizer bekannt ,sein Geburtshaus wurde zu einem Museum umgebaut das besichtigt werden konnte. Am späten Nachmittag traten wir die Heimreise an. Einige Heimatlieder, die im Bus gesungen wurden , verkürzten den Weg zurück nach Eichstätt.
Hans Stadler
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