Guten Morgen, heute ist der 06.09.2010          HomepageSitemapImpressumKontaktAngebote

Homepage
Mitarbeiter in der_Geschäftsstelle
PEFC-Leitlinie
Unfallschutz
Angebote
Waldbauer Heft 2/10
Waldbauer Heft 1/10
Waldbauer Heft 3/09
Waldbauer Heft 2/09
Waldbauer Heft 1/09
Archiv: vorh. Ausgaben
Waldbauer Heft 3/08
Waldbauer Heft 2/08
Waldbauer Heft 1/08
Waldbauer Heft 3/07
Waldbauer Heft 2/07
Das aktuelle Thema
Holzmarktbericht
Lagerung von Kalamitätsholz
Holzlisten selber erfassen
Pflanzenbestellung
Borkenkäfer
Häckslerbeschaffung
Zäune im Wald
Pflanzenschutzmittel
Obmännerausflug
Zuerwerb bei Waldarbeit
Waldgrundstück
Ratgeber für den Waldbesitzer
Bayerisches Fernsehen
Ausflug
ALF-Ingolstadt
Waldbauer Heft 1/07
Vereinseigene Maschinen
Holzeinschlag
Zaunbau
Stammholz Entrindung
Werkzeugverkauf
Die Foerster
Download
Linksammlung
Impressum
Anmeldung

Schule und Wald: Was der Wald zur Bildung und Erziehung in den bayerischen Schulen beiträgt



Wie ein Baum im Waldboden verwurzelt ist, so ist der Wald selbst als Gegenstand von Bildung und Erziehung an den bayerischen Schulen verwurzelt. Er begleitet die jungen Menschen auf ihrem Bildungsweg bis in die oberen Klassen hinein – und zwar in ganz unterschiedlichen Fächern. Denn der Wald ist für die Schulen im Freistaat zwar ein Naturraum und ein Ökosystem, ein wertvoller Rohstofflieferant und ein Wirtschaftsfaktor. Er ist aber noch weit mehr als das.

 

Der Wald als faszinierender Erlebnis- und Erholungsraum spielt im Leben der allermeisten Kinder und Jugendlichen in Bayern auch heute noch eine wichtige Rolle. Er beflügelt ihre Phantasie, schärft ihre Beobachtungsfähigkeit, weckt die Abenteuerlust und lockt mit Geheimnissen, die Buben wie Mädchen aus Märchen, Abenteuergeschichten und Sagen kennen und bei eigenen Waldspaziergängen, Wanderungen und Streifzügen erkunden. Der Wald wird dadurch zu viel mehr als nur einer Ansammlung von Bäumen. Er wird zu einem Ort, der einen etwas angeht.

 

Wir sollten diese persönliche und kulturelle Bedeutung, die der Wald für uns und für unsere Kinder besitzt, nicht gering veranschlagen. Denn hier liegt der Grund für die tiefe Bindung, die viele Menschen nach wie vor zu diesem einzigartigen Naturraum entwickeln. Für nicht wenige ist der Wald der Inbegriff der „Liebe zur bayerischen Heimat“ – eines der obersten Bildungs- und Erziehungsziele an unseren Schulen im Freistaat. Damit ist ein gutes Fundament gegeben, auf dem die Bildungsarbeit an den Schulen aufbauen kann.

 

Bereits in der Grundschule lernen die Kinder den Wald als vertrauten heimatlichen Naturraum kennen, beobachten und beschreiben. Die weiterführenden Schulen knüpfen systematisch daran an. Hier spielt der Wald zum Beispiel als Lebensgemeinschaft einer Vielzahl von Pflanzen und Tieren eine Rolle, aber auch als wichtiger Faktor zur Erhaltung einer intakten Umwelt oder als Beispiel eines komplexen Ökosystems in den höheren Jahrgangsstufen.

 

 â€žAlle Theorie ist grau, und nur der Wald und die Erfahrung sind grün.“ Mit diesen Worten des Forstwissenschaftlers Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil (1783-1859) lässt sich erklären, worin darüber hinaus das besondere pädagogische Potential des Wal-des besteht – nämlich in seiner Erlebnisqualität. Der Wald lässt sich praktisch immer so in den Unterricht einbinden, dass hier Lernen zur eigenen Erfahrung wird – ob man nun in der Grundschule herbstliche Blätter sammelt und untersucht, ob man Waldpatenschaften auf den Weg bringt oder ein paar Jahre später eigene Messungen durchführt und auswertet. Durch die Zusammenarbeit von Lehrkräften mit Förstern und Waldbesitzern lassen sich dabei Theorie und Praxis, Schulunterricht und Waldführung sowie Lernen und Gestalten hervorragend verbinden.

 

 Eine solche waldbezogene Umweltbildung oder Waldpädagogik geht über die reine Wissensvermittlung weit hinaus. Sie schafft Bewusstsein für die Herausforderungen, die sich für uns im Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen unweigerlich stellen. Damit trägt die Beschäftigung mit dem Wald in den Schulen auch zur Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein im Verhältnis zu Natur und Umwelt bei, was z. B. auch den Zielen der UN-Dekade „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ entspricht. Waldpädagogik führt von selbst auf Fragen der Nachhaltigkeit, der Ökologie und des Beitrags, des Einzelnen damit unsere bayerische Heimat auch in Zukunft lebenswert bleibt. Unser Walderlebniszentrum in Schernfeld leistet hier beispielhafte Bildungsarbeit.

 

 Die Forst- und Holzwirtschaft in Bayern geht auf diesem Weg voran. Ihr kompetenter, verantwortlicher Umgang mit dem ökologisch so wertvollen Rohstoff Holz trägt maßgeblich dazu bei, den Wald in Bayern als Ökosystem sowie als natürliche Ressource zu erhalten, zu schützen und zu entwickeln. Für diese wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe wünsche ich Ihnen allen auch in Zukunft weiterhin viel Erfolg und Got-tes Segen. Auf die Schulen in Bayern dürfen Sie dabei als Verbündete auf diesem Weg zählen.

 

Siegfried Schneider

 

Staatsminister


Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterweiter zum Holzmarktbericht

Walderlebniszentrum Schernfeld



Unser Walderlebniszentrum in Schernfeld leistet hier beispielhafte Bildungsarbeit.

RENEXPO® in Augsburg


Fachmessen für regenerative Energien und der Energieeffizienz bei Bau und Sanierung


 


Heizen mit Holz

Informationen als eBook zum kostenlosen Download


Bauschutt im Wald


auch für Wegbau verboten


Steuernummer

Die Steuernummer bitte immer angeben